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Viele Schüler drücken durstig die Schulbank |
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Den ganzen Vormittag nichts oder nur wenig trinken – keine Ausnahme für fast ein Viertel der Schülerinnen und Schüler. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Paderborn zum Trinkverhalten vor und während der Unterrichtszeit. Ziel der Befragung war, das Trinkverhalten von Kindern und Jugendlichen vor und während des täglichen Schulbesuchs zu erkunden. Befragt wurden knapp 1.000 Schülerinnen und Schülern an allgemein- und berufsbildenden Schulen. Knapp ein Viertel aller befragten Schülerinnen und Schüler verbringt den ganzen Vormittag in der Schule, ohne etwas zu trinken – oder nur selten. Es kommt hinzu, dass fast 5 Prozent aller Befragten nie etwas trinken, bevor sie in die Schule starten. Weitere 7,1 Prozent trinken nur selten etwas zum Frühstück. Allerdings zeigen sich hier je nach Schulform deutliche Unterschiede: Während 93,5 Prozent der Grundschüler in den Pausen immer oder häufig ein Getränk zu sich nehmen, sind es bei den Real-, Haupt- und Berufsschülern circa 74 Prozent. Nur 65 Prozent der Gymnasiasten denken regelmäßig ans Trinken.
Konzentration mangelhaft Wer zu wenig trinkt, kann sich schlechter konzentrieren. Eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme führt zu Einschränkungen der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit. Das kann sich zum Beispiel auch negativ auf die Konzentration und Aufmerksamkeit im Unterricht auswirken. Der Grund: Das Blut fließt langsamer, und gleichzeitig werden Muskeln und Gehirn mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.
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